Madeleines: Die traditionellen französischen Teekuchen – fluffig und buttrig

„Und plötzlich lag die Erinnerung vor mir“ – mit diesen Worten beschrieb Marcel Proust den Moment, als der Geschmack einer in Tee getunkten Madeleine seine gesamte Kindheit zurückbrachte. Madeleines sind nicht nur Gebäck – sie sind ein Stück französische Kulturgeschichte.

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Madeleines sind die Gebäcke, die Marcel Proust zu sieben Bänden Literatur inspirierten. Diese kleinen, muschelförmigen Teekuchen aus Butter und Zitronen sind in Minuten gebacken und unvergesslich.

KategorieDetails
Zubereitungszeit15 Minuten + Kühlzeit
Backzeit12 Minuten
Portionen24 Madeleines
SchwierigkeitLeicht
HerkunftCommercy, Lorraine
🍴 Profi-Tipp

Den Teig 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Der Temperaturschock zwischen kaltem Teig und heißem Ofen erzeugt die charakteristische Beule (Bosse) auf der Rückseite der Madeleine. Ohne Kühlzeit keine Beule – keine echte Madeleine.

Zutaten für 24 Madeleines

  • 125 g Weizenmehl
  • 125 g Zucker
  • 3 Eier
  • 125 g Butter, geschmolzen und leicht abgekühlt
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb von 1 Bio-Zitrone
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Butter + Mehl für das Madeleine-Blech

Zubereitung

  1. Eier und Zucker 5 Minuten schaumig schlagen – die Masse soll hell und voluminös werden. Vanille und Zitronenabrieb einrühren.
  2. Mehl, Backpulver und Salz sieben, behutsam unterheben. Geschmolzene Butter in einem dünnen Strahl einrühren.
  3. Teig in den Kühlschrank stellen – mindestens 1 Stunde, besser über Nacht.
  4. Madeleine-Blech großzügig buttern und mehlen. Ofen auf 200°C vorheizen.
  5. Teig in die Muscheln füllen (nur ¾ voll). 10–12 Minuten backen, bis die Beule ausgebildet ist und die Ränder goldbraun sind.

Variationen

Klassisch mit Zitrone, aber auch wunderbar mit Orangenblütenwasser, schwarzem Sesam, Matcha oder Schokolade. Für Madeleines mit Schokolade: 20 g Mehl durch 20 g Kakaopulver ersetzen.

Fazit

Madeleines sind das schönste Mitbringsel und das schnellste Gebäck zum Nachmittagstee. Die Beule ist ihr Qualitätsmerkmal – und wenn sie sich beim Backen bildet, hat man alles richtig gemacht.

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