Okonomiyaki Rezept: Japanischer Pfannkuchen selbst
Okonomiyaki gehört zu den beliebtesten herzhaften Gerichten der japanischen Küche und wird oft als „japanische Pizza“ oder „japanischer Pfannkuchen“ bezeichnet. Der Name bedeutet so viel wie „wie es dir gefällt, gebraten“ – und genau das macht dieses Gericht so besonders: Es lässt sich nach Belieben mit Gemüse, Fleisch oder Meeresfrüchten füllen. In diesem Artikel zeigen wir Schritt für Schritt, wie du ein authentisches Okonomiyaki Rezept ganz einfach zu Hause nachkochen kannst, welche Zutaten du dafür brauchst und mit welchen Tricks der Teig perfekt gelingt.

Was ist Okonomiyaki?

Okonomiyaki stammt ursprünglich aus der Region Osaka und Hiroshima und zählt dort zu den beliebtesten Street-Food-Gerichten. Die Basis bildet ein herzhafter Teig aus Mehl, Ei und Kohl, der in der Pfanne gebraten wird. Anschließend wird das Gericht mit einer süß-würzigen Okonomiyaki-Sauce, Mayonnaise, getrockneten Bonitoflocken (Katsuobushi) und Nori-Streifen verfeinert. Je nach Region unterscheiden sich die Zubereitungsarten leicht, doch das Grundprinzip bleibt gleich: ein knuspriger, herzhafter Pfannkuchen mit vielen Aromen.
Zutaten für ein klassisches Okonomiyaki Rezept
Für zwei Portionen benötigst du folgende Zutaten:
- 200 g Weißkohl, fein geschnitten
- 100 g Mehl
- 1 Ei
- 100 ml Dashi-Brühe (alternativ Gemüsebrühe)
- 50 g Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
- 100 g Speck oder Garnelen nach Wahl
- 2 EL Pflanzenöl zum Braten
- Okonomiyaki-Sauce
- Japanische Mayonnaise
- Getrocknete Bonitoflocken (Katsuobushi)
- Nori-Streifen zum Garnieren
Diese Zutaten sind mittlerweile in gut sortierten Asia-Märkten oder online problemlos erhältlich. Wer keine Dashi-Brühe zur Hand hat, kann ersatzweise eine milde Gemüsebrühe verwenden, ohne dass der Geschmack stark darunter leidet.
Schritt-für-Schritt-Zubereitung
Den Teig vorbereiten
Zunächst wird das Mehl mit der Dashi-Brühe und dem Ei glattgerührt, bis ein homogener Teig entsteht. Anschließend kommt der fein geschnittene Weißkohl dazu, der die Hauptmenge des Teigs ausmacht. Wichtig ist, den Kohl nicht zu grob zu schneiden, damit sich die Masse später gut in Form bringen lässt.
Braten in der Pfanne
Eine beschichtete Pfanne wird mit Öl erhitzt, bevor die Masse hineingegeben und zu einem runden Pfannkuchen geformt wird. Bei mittlerer Hitze brät man den Okonomiyaki etwa fünf bis sechs Minuten pro Seite, bis er goldbraun und knusprig ist. Wer Speck oder Garnelen verwendet, legt diese vor dem Wenden auf die Oberseite, damit sie beim Braten mit einziehen.
Fertigstellen und garnieren
Ist der Pfannkuchen fertig gebraten, wird er großzügig mit der süß-würzigen Okonomiyaki-Sauce bestrichen. Darüber kommen Streifen japanischer Mayonnaise, ein paar getrocknete Bonitoflocken, die sich durch die Hitze leicht bewegen, sowie feine Nori-Streifen. Diese letzte Schicht sorgt für den typischen Geschmack und das unverwechselbare Erscheinungsbild.
Tipps für das perfekte Okonomiyaki

Damit das Okonomiyaki Rezept optimal gelingt, lohnt es sich, ein paar bewährte Tricks zu beachten:
- Den Kohl möglichst fein schneiden, damit der Teig gut zusammenhält.
- Den Teig kurz ruhen lassen, damit sich die Zutaten besser verbinden.
- Die Pfanne nicht zu heiß werden lassen, damit der Pfannkuchen von innen durchgart, ohne außen zu verbrennen.
- Beim Wenden am besten einen großen Teller oder Pfannenwender verwenden, um die Form zu erhalten.
Variationen des Rezepts
Okonomiyaki lässt sich hervorragend an persönliche Vorlieben anpassen. Wer es vegetarisch mag, ersetzt Speck und Garnelen durch Pilze oder zusätzliches Gemüse wie Karotten und Paprika. Auch die Hiroshima-Variante, bei der Nudeln in den Aufbau integriert werden, ist eine spannende Abwandlung. Für alle, die es schärfer mögen, sorgt etwas Chiliöl oder scharfe Mayonnaise für zusätzliche Würze.
Serviervorschläge
Okonomiyaki wird traditionell direkt aus der Pfanne heiß serviert und in mundgerechte Stücke geschnitten. Dazu passt eine leichte Misosuppe oder ein frischer Gurkensalat mit Reisessig. Als Getränk eignet sich grüner Tee oder ein kühles Bier, das die herzhaften Aromen des Gerichts wunderbar ergänzt.
Aufbewahrung und Reste verwerten
Sollte Teig übrig bleiben, lässt er sich problemlos im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag erneut braten. Auch fertig zubereitetes Okonomiyaki kann kurz in der Pfanne aufgewärmt werden, wobei es empfehlenswert ist, die Sauce und Mayonnaise erst nach dem Erwärmen frisch aufzutragen, damit der Geschmack erhalten bleibt.
Mit diesem Okonomiyaki Rezept holst du dir ein Stück japanischer Streetfood-Kultur direkt in die eigene Küche. Die Kombination aus knusprigem Teig, würziger Sauce und cremiger Mayonnaise macht dieses Gericht zu einem echten Highlight für alle, die gerne neue asiatische Aromen entdecken. Probiere die verschiedenen Variationen aus und finde deine persönliche Lieblingskombination.