Crêpes sind das kulinarische Markenzeichen der Bretagne und gehören zu Frankreichs beliebtesten Gerichten. Ob süß mit Zitrone und Zucker oder herzhaft mit Schinken und Käse als Galette – der dünne Teig ist die Basis für unzählige Variationen.
Echte bretonische Crêpes sind hauchdünn, zart und vielseitig. Mit dem richtigen Teig und der richtigen Technik gelingen sie auf Anhieb – sowohl süß als auch herzhaft.
| Kategorie | Details |
|---|---|
| Zubereitungszeit | 15 Minuten + Ruhezeit |
| Backzeit | 20 Minuten |
| Portionen | 8–10 Crêpes |
| Schwierigkeit | Leicht |
| Herkunft | Bretagne |
Den Teig mindestens 30 Minuten, besser über Nacht, im Kühlschrank ruhen lassen. Das Gluten entspannt sich, der Teig wird geschmeidiger und die Crêpes gelingen dünner und ohne Risse.
Zutaten (ca. 10 Crêpes)
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 3 Eier
- 500 ml Milch
- 50 g Butter, geschmolzen
- 1 Prise Salz
- 1 TL Zucker (für süße Crêpes)
- 1 TL Vanilleextrakt (optional)
- Butter oder neutrales Öl zum Braten
Zubereitung
- Mehl und Salz in eine Schüssel sieben. In der Mitte eine Mulde formen, Eier aufschlagen. Langsam Milch einrühren und dabei von innen nach außen arbeiten, bis ein glatter Teig entsteht.
- Geschmolzene Butter unterrühren. Teig mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Crêpespfanne (oder beschichtete Pfanne, 24 cm) stark erhitzen, mit wenig Butter einfetten.
- Ca. 80 ml Teig in die Pfanne geben und durch Schwenken gleichmäßig verteilen. 1–2 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind. Wenden und weitere 30 Sekunden backen.
Süße und herzhafte Füllungen
Klassisch süß: Zitronensaft und Puderzucker, Nutella, oder Butter und Zucker (Crêpe Suzette mit Orangensauce flammbiert). Herzhaft: Comté und Schinken (Crêpe Complète), Lachs und Crème fraîche, oder Ratatouille. Für herzhafte Galettes aus der Bretagne wird traditionell Buchweizenmehl verwendet.
Fazit
Crêpes sind einfach, schnell und vielseitig – perfekt für Frühstück, Dessert oder ein elegantes Abendessen. Mit dem richtigen Teig und etwas Übung werden sie hauchzart und verführerisch. Vive la Bretagne!