Rheinischer Sauerbraten: Das Originalrezept mit Rosinensauce

Rheinischer Sauerbraten

Der Sauerbraten gilt als das deutsche Nationalgericht schlechthin – und der rheinische Sauerbraten mit seiner charakteristischen Rosinensauce ist die berühmteste Variante. Schon Karl der Große soll mariniertes Rindfleisch gekennt haben, das Rezept ist also alt wie die deutsche Küche selbst.

🥩

Der rheinische Sauerbraten ist Deutschlands bekanntestes Schmorgericht – in Rotwein und Essig mariniertes Rindfleisch mit der unverwechselbaren süß-sauren Rosinensauce. Ein Sonntagsgericht mit 100 Jahren Geschichte.

KategorieDetails
Zubereitungszeit30 Min. + 3–7 Tage Marinade
Kochzeit2,5 Stunden
Portionen6 Personen
SchwierigkeitMittel
HerkunftRheinland
🍽 Koch-Tipp

Das Fleisch mindestens 3 Tage, besser 5–7 Tage marinieren. Je länger die Marinierzeit, desto zarter wird das Fleisch und desto tiefer dringt das Aroma ein. Im Kühlschrank täglich wenden.

Zutaten für 6 Personen

  • 1,5 kg Rinderbraten (Bug, Keule oder Schulter)
  • Marinade: 500 ml Rotwein, 250 ml Rotweinessig, 1 Zwiebel, 2 Karotten, Lorbeer, Wacholderbeeren, Nelken, Pfefferkörner, Salz
  • Sauce: 2 EL Rübenkraut (Zuckerrübensirup), 80 g Rosinen, 50 g Lebkuchen oder Pumpernickel, Öl zum Anbraten

Zubereitung

  1. Marinade aus Wein, Essig und Gewürzen aufkochen, abkühlen lassen. Fleisch darin 3–7 Tage kühl lagern, täglich wenden.
  2. Fleisch herausnehmen, trocken tupfen. Marinade durch ein Sieb abgießen und aufbewahren. Fleisch in Öl von allen Seiten scharf anbraten.
  3. Gemüse aus der Marinade zugeben und mitrösten. Marinade angießen, aufkochen. Zugedeckt bei 160°C im Ofen 2–2,5 Stunden schmoren.
  4. Fleisch herausnehmen. Sauce mit Rübenkraut, Rosinen und zerbröckeltem Lebkuchen abschmecken und 10 Minuten einköcheln. Durch ein Sieb streichen.

Die Beilagen

Klassisch: Kartoffelklöße und Rotkohl. Im Rheinland oft auch Pommes frites. Der Rotkohl wird einen Tag vorher geschmort und schmeckt aufgewärmt noch besser – genau wie der Sauerbraten selbst.

Fazit

Sauerbraten ist Geduld in Reinform. Wer sich die Marinierzeit gönnt, bekommt ein Festessen, das alle anderen Schmorgerichte in den Schatten stellt – tiefes Aroma, zarte Textur, unnachahmliche Sauce.

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