| Zutat | Menge (2-3 Pers.) | Zubereitung | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Schweine-Hackfleisch | 400 g | Mager bevorzugt | Oder Rind/Haenchen |
| Geroeostetes Reismehl (Khao Khua) | 3 EL | In Pfanne ohne Oel roesten | Unersetzlicher Geschmack |
| Frische Minze | 1 Handvoll | Blaetter abgezupft | Massenhaft |
| Fruehlingszwiebeln | 3 Stueck | In Ringe | Gruen und Weiss |
| Getrocknete Chilischoten | 2-3 Stueck | Im Moerser grob | Prik Haeng |
| Limettensaft | 4 EL | Frisch | Sehr sauer sein |

Das Hackfleisch – roh oder gegart?
In Thailand wird Laab manchmal mit rohem oder halb-rohem Fleisch gegessen (Laab Dip) – das ist in Deutschland hygienisch nicht empfehlenswert. Alternativ: Hackfleisch in einer Pfanne mit etwas Wasser und Fischsauce bei mittlerer Hitze garen bis durch, aber noch saftig bleiben. Das Fleisch soll nicht trocken werden. Warm verwenden – die Wuerzzutaten werden ins warme Fleisch eingemischt.
Fischsauce, Limettensaft und Palmzucker direkt ins warme Hackfleisch einruehren. Getrockneten Chili-Powder, geroeostetes Reismehl und Schalotten dazugeben. Alles gut vermischen. Minze und Fruehlingszwiebeln einruehren – erst kurz vor dem Servieren damit die Kraeuter frisch bleiben.
Servieren und Beilage
Laab wird in der Isaan-Region Nordostthailands mit Klebreis gegessen – kleine Ballen Klebreis werden mit den Fingern gerollt und als Loeffel fuer den Salat verwendet. Mit rohem Gemuese (Krautsalat, gruene Bohnen, Thai-Auberginen) als Beilagen servieren.
Fazit
Laab Moo ist eines der aufregendsten Gerichte Suedostasiens – die Kombination aus saurem Limettensaft, frischer Minze und geroestetem Reismehl ist einzigartig und unvergesslich.