Pot-au-Feu – das franzoesische Nationalgericht

Pot-au-Feu – der Topf auf dem Feuer – ist das Nationalgericht Frankreichs: zartes Siedfleisch mit Wintergemuese in einem klaren Fond, mit Knochenmark und Cornichons.
ZutatMenge (6 Pers.)TypKochzeit
Rinderbrust oder Tafelspitz1,2 kgGanzes Stueck2,5-3 Stunden
Markknochen4 StueckVom MetzgerGeben reichen Fond
Wintergemuese (Karotten/Pastinaken/Lauch/Sellerie)je 300 gGanz oder halbiertLetzte 45 Min.
Bouquet garni1 BuendelThymian/Lorbeer/PetersilieMitkochen
Meerrettich + Cornichons + SenfZum ServierenTraditionellUnverzichtbar
Baguette-Scheiben8 StueckGeroestetFuer das Knochenmark
Tipp: Klarer Fond durch langsames Kochen: Den Topf aufkochen und Schaum abschoepfen – das ist essentiell fuer einen klaren Fond. Dann auf sehr niedrige Hitze: das Wasser soll kaum simmern, nur leicht zittern. Niemals sprudelnd kochen – das trubt den Fond und macht das Fleisch zaeh. Geduld ist hier die einzige Technik.
Pot-au-Feu - das franzoesische Nationalgericht - Zubereitung

Das Fleisch und den Fond aufbauen

Fleisch und Markknochen in einen grossen Topf mit kaltem Wasser geben (kalt aufsetzen ist wichtiger als heiss). Aufkochen, Schaum abschoepfen. Bouquet garni, Pfeffer und Salz dazu. Hitze auf minimale Stufe: 2,5-3 Stunden sanft simmern bis das Fleisch zartfallend ist.

In den letzten 45 Minuten: ganze Karotten, Pastinaken, Lauchstangen, Selleriestuecke und Kartoffeln einlegen. Gemuese soll durch aber noch Biss haben.

Traditionelles Servieren

Den Fond durch ein Sieb giessen und separat als Bouillon mit Toast servieren. Fleisch in Scheiben auf einem Teller anrichten, Gemuese drumherum. Markknochen mit geroesteten Baguette-Scheiben servieren – das Mark ist die Delikatesse. Meerrettich, Senf, Cornichons und Fleur de Sel am Tisch.

Fazit

Pot-au-Feu ist das Herzwaermer-Gericht Frankreichs – bescheiden in den Zutaten, grossartig im Ergebnis.

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