Bouillabaisse – die Fischsuppe aus Marseille

Bouillabaisse aus Marseille ist die beruehm teste Fischsuppe der Welt – verschiedene Mittelmeerfische in Safranbruehe mit Rouille und Croutons. Ein Festgericht.
ZutatMenge (6 Pers.)FrischHinweis
Diverse Felsfische1,5 kgMindestens 4 ArtenRotbarbe, Dorade, Meerbarbe
Garnelen + Muscheln500 gFrischLetzte 5 Min.
Safranfaeden0,5 gEchtIn heissem Wasser aufloesen
Pastis (Anislikör)4 ELRicard oder PernodAuthentisch
Fennel + Tomaten + Lauchje 2 StueckFuer BrueheAromatenbasis
Rouille (Knoblauch-Safranmayo)1 PortionSelbstgemachtUnverzichtbar
Tipp: Rouille selbst machen: Rouille ist die Knoblauch-Safran-Aioli die zur Bouillabaisse serviert wird. Knoblauch, Safran, Eigelb, Olivenoel und Zitronensaft zu einer dicken Mayo mixen. Auf den Croutons servieren, die in die Suppe eingetaucht werden. Ohne Rouille ist es keine echte Bouillabaisse.
Bouillabaisse - die Fischsuppe aus Marseille - Zubereitung

Der Safranfond

Olivenoel im grossen Topf, Zwiebeln, Fenchel, Lauch und Knoblauch 10 Minuten anschwitzen. Tomatenpaste einruehren. Pastis eingiessen und flambieren. Tomaten und Fischfond dazugeben. Safran (in heissem Wasser aufgeloest) einruehren. Thymian, Lorbeer, Orangenschale dazugeben. 20 Minuten koechen.

Festfleischige Fische zuerst einlegen (10 Minuten), dann zartere Fischarten (5 Minuten). Garnelen und Muscheln zuletzt (3-5 Minuten). Jede Fischart hat eine andere Garzeit – Ueberwachen ist wichtig.

Traditionelles Servieren

In Marseille wird die Bruehe separat serviert (mit Rouille und Croutons) und dann der Fisch auf einem separaten Teller. Fisch aus der Suppe nehmen und auf Platten anrichten. Bruehe durch ein grobes Sieb giessen und separat in die Tassen giessen.

Fazit

Bouillabaisse ist aufwendig aber das groesste Fischgericht Frankreichs – fuer besondere Anlaesse und Fischliebhaber unverzichtbar.

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