Ribollita – toskanische Bauernsuppe mit Brot

Ribollita – die toskanische Brotkrustsuppe – ist das Herzwaermer-Gericht des Winters. Mit Cannellini-Bohnen, Cavolo nero und altem Brot ist sie schlicht grossartig.
ZutatMenge (6 Pers.)TypHinweis
Cannellini-Bohnen500 gGetrocknet, eingeweichtOder 2 Dosen
Cavolo nero (Schwarzkohl)400 gFrischOder Wirsing als Ersatz
Altbrot200 gToskana-BrotSauerteig ideal
San-Marzano-Tomaten (Dose)400 gZerkleinertBasis der Suppe
Soffrittoje 2 Stueck Moehr./Sellerie/ZwiebelFein gewuerfeltGeschmacksbasis
Parmesan-Rinde1 StueckOptionalKocht mit und gibt Tiefe
Tipp: Ribollita bedeutet ’noch einmal gekocht‘: Die Suppe schmeckt am zweiten Tag besser als am ersten. Traditionell wurde sie am naechsten Tag in der gleichen Pfanne mit mehr Olivenoel nochmals aufgekocht (‚ribollita‘ = wieder aufgekocht) bis sie fast eingetrocknet und dick war. Beim Aufwaermen kommt das Brot nochmals auf.
Ribollita - toskanische Bauernsuppe mit Brot - Zubereitung

Bohnen kochen und cremig machen

Eingeweichte Bohnen in frischem Wasser 60-90 Minuten weich kochen. Haelfte der Bohnen mit dem Stabmixer puerieren und zurueck in den Topf – das macht die Suppe cremig. Die zweite Haelfte bleibt ganz fuer Textur.

Soffritto in Olivenoel anschwitzen, Tomaten und Parmesin-Rinde dazugeben, 10 Minuten koechen. Bohnen, Bruehenflussigkeit und Cavolo-nero-Streifen dazugeben. 30 Minuten koechen. Altbrot (in grosse Stuecke gezupft) einruehren und einkochen bis die Suppe dick und saatig ist.

Servieren und aufwaermen

Mit grosszuegig Olivenoel extra vergine betraeufeln und servieren. Am naechsten Tag nochmals aufkochen – jetzt ist Ribollita at its best. Mit knusprigem Brot und einem Glas Chianti.

Fazit

Ribollita ist Soulfood aus der Toskana – einfach, guenstig und tief befriedigend. Am zweiten Tag nochmal aufgekocht ist sie noch besser.

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